• Bergkristallmine in Mexiko
    Durchmesser von bis zu 2 Metern sowie eine Länge von bis zu 14 Meten

Gemmologie / Minerale / Edelsteine / Makroskopisch...

Die Gemmologie (Edelsteinkunde) ist die Lehre, die sich mit den Edelsteinen befasst. Sie behandelt auf mineralogischer Grundlage Entstehung, Vorkommen, Eigenschaften und die Bestimmung der Edelsteine sowie deren Unterscheidung von Synthesen und Imitationen.

Minerale sind chemische-physikalisch einheitliche, strukturell genau definierte, natürliche Bestandteile der festen Erdkruste.

Edelsteine sind in der Natur ohne künstliche Beeinflussung entstandene Minerale oder organische Substanzen die auf Grund ihrer besonderen Eigenschaft und dem Grad ihrer Seltenheit gesondert ausgewiesen werden. Der Begriff - Halbedelstein - gilt in Deutschland als Überholt sowie wertmindernd und soll nicht mehr verwendet werden.

Mineralbestimmung nach physikalischen Eigenschaften geschieht im wesentlichen nach dem Ausschlussverfahren. So kristallisieren beispielsweise von den ca. 3500 bekannten Mineralien nur ca. 200 mit einer sechszähligen (hexagonalen) Symmetrie. Wenn wir also ein Mineral finden, das sechszählige Symmetrie zeigt, dann haben wir das Problem der Bestimmung eines Minerals aus einer Menge von ca. 3500 bereits auf das Problem der Identifizierung eines Minerals aus einer Menge von nur ca. 200 Kristalle bei gleicher Flächenkombination reduziert. Sofern das betreffende hexagonale Mineral dann noch eine gute Spaltbarkeit aufweist, reduziert sich das Bestimmungsproblem auf 1 aus 5 möglichen Mineralien.

Makroskopische Beobachtungen, Härtebestimmung an Rohsteinen, Bestimmung des spezifischen Gewichtes, Beobachtungen an Polariskop und Konoskop, Messung am Refraktometer, Untersuchung am Mikroskop, Beobachtung am Dichroskop, Beobachtung am Spektroskop und Spektrometer......